SonneDas Licht in der Fotografie Teil 1

Vielleicht wissen Sie, dass PHOTOGRAPHIE aus dem Griechischen kommt und „Zeichnen mit Licht“  bedeutet. Für die Interessierten bitte mal hier nachschauen: https://de.wikipedia.org/wiki/Fotografie.  Das Thema Licht ist ein eigener Studiengang. An der TU München kann man „Lichtplanung und Lichtgestaltung“ studieren und es gibt wirklich „meterweise“ Literatur zu diesem Thema. Warum? Ohne Licht keine Fotos – auch keine Kinder- und Babyfotos. Immer wieder werde ich also auf das in der Fotografie so wichtige Thema Licht eingehen.

Wenn wir über Licht reden, sprechen wir über Tageslicht oder Kunstlicht. Beginnen wir hier mit dem Tageslicht, das von frühmorgens bis Sonnenuntergang vorhanden ist. Licht ist aber nicht gleich Licht. Richtig gleißendes Licht kennen wir alle von heißen Sommertagen um 12 Uhr mittags. Im Vergleich dazu der gleiche heiße Sommerabend um 20 Uhr abends. Dieselbe Sonne, aber ein anderes Licht. Stimmt’s? Mittags hartes und abends sehr weiches Licht. Genau das ist gemeint, wenn wir von „hartem und weichem Licht“ reden.

„Zeichnen mit weichem Licht“ lässt jedes Baby und Kind noch viel schöner, softer, weicher und schmeichelhafter auf dem Foto aussehen als hartes Licht. Das bedeutet im Klartext: Fotografieren Sie Ihr Kind morgens bis etwa 10 Uhr und nachmittags wieder ab etwa 16 Uhr. Dann gibt’s weiches Licht in Hülle und Fülle – und noch dazu gratis.

Mein Tipp: Nehmen Sie Tageslicht einmal bewusst wahr – Sie erkennen sehr schnell, was mit „weich“ und „hart“ gemeint ist. Diese Erfahrung wird Ihnen beim nächsten Shooting Ihres Babys oder Kleinkindes ungemein helfen.